Abstract
Das strikte Vermeiden tertiärer Amine während der ansonsten standardmäßig durchgeführten Synthese der Peptidkupplungsreagentien HBTU (X=CH, siehe Schema) und HATU (X=N) ermöglicht einen Zugang zu den Uronium‐Isomeren dieser Guanidinium‐Verbindungen, deren Existenz bisher bloße Spekulation war. Die Bedeutung dieser Entdeckung liegt darin, dass die O‐Isomere, O‐HBTU und O‐HATU, effizientere Kupplungsreagentien sind als die N‐Isomere.