Abstract
Die mehr als 3000 Jahre alte chinesische Lyrikgeschichte trifft auf die radikalen Umbrüche der europäischen Moderne: Yang Lian, Zang Di, Ming Di und Wang Pu zeigen, welches Potenzial in dieser Konfrontation steckt. Ihre Gedichte klopfen tradierte Bilder, Themen und Metaphern auf zeitgenössische Relevanz ab, beleben den Sprachrhythmus altchinesischer Lyrik neu oder greifen die bahnbrechende Arbeit der frühen chinesischen Modernisten auf. So wird eine vielstimmige und einzigartige Literaturtradition hörbar, die in Deutschland noch weitgehend unbekannt ist.
Die gelesenen Texte liegen auf Deutsch vor.
Projektleitung: Lea Schneider
Mit Zang Di (Autor, China), Yang Lian (Autor, China / Deutschland / Großbritannien), Ming Di (Autorin, China / USA), Wang Pu (Autor, China / USA)
Moderation: Daniel Bayerstorfer (Übersetzer, München)